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Luftbeförderung:



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Urteile zur Luftbeförderung

V E R K E H R S M I T T E L   D E R   L U F T B E F Ö R D E R U N G 

Hubschrauber

L U F T B E F Ö R D E R U N G 

Die Luftbeförderung, der Flug von A nach B wird vom Werkvertragsrecht geregelt. Wird eine Luftbeförderung mit mindestens einer weiteren touristischen Dienstleistung verkauft, handelt es sich um eine Flug-Pauschalreise i.S. § 651 a-j BGB.

Crossticketing
- OLG Frankfurt 28.02.2013 -16 U 86/12 Folgender Flugzeitvorbehalt in den AGB benachteiligt die Fluggäste und ist daher unwirksam.
"Ihr Flugschein ist nicht mehr gültig, falls Sie nicht sämtliche Coupons in der Reihenfolge verwenden, die auf dem Flugschien vorgesehen ist. Falls Sie Ihren Fug ohne unsere Zustimmung ändern und der Gesamtpreis, der sich aus der von Ihnen geplanten Beförderung ergibt, höher ist als der ursprünglich gezahlt, sind sie zur Zahlung der Preisdifferenz aufgefordert. Sofern Sie versäumen, den anwendbaren Preis Ihrer veränderten Beförderung zu zahlen, wird Ihnen die Beförderung versagt."

- AG Köln 25.05.2007 - 128 C 633/06 Bei einem Hin- und Rückflug-Ticket kann die Fluggesellschaft den Rückflug nicht verweigern, wenn der Fluggast den Hinflug nicht angetreten hat .

Ansprüche aus der Luftbeförderung melden Sie mit einer Anspruchsanmeldung nach der Fluggastrechteverordnung an, sofern es die Ansprüche betrifft wegen
- Annullierung eines Flug
- Verspätung eines Flugs
- Herabstufung während des Flugs
- fehlende Ausgleichsleistungen
- fehlende Betreuungsleistungen

Ansprüche nach dem Montrealer Übereinkommen melden Sie mit einer Anspruchsanmeldung an bei
- Unfall
- Abflugverspätung
- Gepäckschaden oder Gepäckverlust
- Gepäckverspätung

Kostenerstattung für entfallene Luftbeförderung können Sie mit der Anspruchsanmeldung Kostenerstattung Luftbeförderung bei der Fluggesellschaft beantragen.
Wenn Ihnen das Herunterladen zu schwierig ist, können Sie auch für 3€ mit einem Klick die Versandart E-Mail zusätzlich bestellen.

Wenn der Reiseveranstalter oder die Fluggesellschaft innerhalb von 4 Wochen nicht antworten oder kein akzeptables Angebot wegen der Nichtbeförderung unterbreiten, sollten Sie sich für juristischen Rat an die Reiseschiedsstelle wenden oder einen Rechtsanwalt mit Schwerpunkt "Reiserecht" zu beauftragen.


A N K L I C K E N 

Kostenerstattung Luftbeförderung


U R T E I L E   Z U M   L U F T B E F Ö R D E R U N G S V E R T R A G 

Hier können Sie die Leitsätze der Urteile zu reinen Flügen ohne weitere Leistungen einsehen. Gegen Kostenersatz erhalten Sie vollständige Urteilstexte.

Urteile zu Flügen innerhalb Pauschalreisen.

Die BGH-Urteile oder den Link zu BGH-Urteilen stellen wir kostenlos zur Verfügung.

Nach dem Anklicken eines Urteils wird der Leitsatz angezeigt. Soweit vorhanden können Sie den Sachverhalt einsehen.
Die Entscheidungsgründe erhalten Sie per E-Mail nach der Bestellung gegen Kostenersatz.
rhalten danach den vollständigen BGH-Urteilstext automatisch per E-Mail.


U R T E I L E   F I N D E N 

Stichwort
Gericht
Urteilsdatum TT.MM.JJJJ
Aktenzeichen
Produkt-ID
 

L E I T S Ä T Z E   Z U R   L U F T B E F Ö R D E R U N G 

BGH 28.05.2009 Flugverspätung kein Sachmangel a) Der Flugbeförderungsvertrag ist regelmäßig nicht auf ein absolutes Fixgeschäft gerichtet. b) Die Verspätung eines Flugs begründet regelmäßig keinen Sachmangel der Beförderungsleistung.

   

OLG Frankfurt 05.03.2009 Sreen Scraping 1. Die Vermittlung von Flugbeförderungen durch „Screen Scraping“ , d.h. Preissuche in Internetseiten auf das von den Kunden gewünschte Flugziel sowie die gewünschte Flugzeit, ist als solche unter keinem rechtlichen Gesichtspunkt zu beanstanden. 2. Die pauschale Behauptung, die Vermarktung von Flugtickets durch andere Unternehmen im Wege des „Screen Scrapings“ sei rechtswidrig, ist als gezielte Behinderung im Sinne von § 4 Nr. 10 UWG unzulässig...

   

OLG Frankfurt 18.12.2008 Flugreihenfolge 1. Deutsche Gerichte sind nach Art. 5 Nr. 3 EuGVVO für die Klage eines Verbraucherschutzverbandes auf Unterlassung der Verwendung von Vertragsklauseln nach dem UKlaG zuständig. 2. Der Lufttransport mit Zwischenlandung ist keine rechtlich unteilbare Leistung, so dass durch den Nichtantritt einer Teilflugstrecke keine rechtliche Unmöglichkeit des Weitertransports eintritt, sondern nur Teilunmöglichkeit hinsichtlich des Flugabschnitts, den der Fluggast nicht angetreten hat. 3. Bei der Bestimmung in einem Flugtransportvertrag über eine Personenbeförderung, wonach ein Passagier seines Weitertransportanspruchs verlustig geht, wenn er nicht alle Flugcoupons in der vorgesehenen Flugreihenfolge abfliegt, ist unwirksam, weil sie das Ziel hat, den Reisenden seines Weitertransportanspruchs zu berauben unter Fortbestand des Vergütungsanspruchs. Bei dieser Bestimmung handelt es sich rechtlich um eine unzulässige Vertragsstrafe im Sinne von § 308 Nr. 6 BGB

   

OLG Hamburg 20.09.2007 Gepäckzuschlag Wenn eine Fluggesellschaft trotz des Hinweises „inklusive Steuern und Gebühren“ einen Zuschlag für jedes Gepäckstück verlangt, dann müssen diese zusätzlichen Kosten bereits in der Werbung für die Flüge erwähnt werden. Denn Passagiere erwarten bei einer Luftbeförderung die Mitnahme kleiner Gepäckstücke ohne zusätzliches Entgelt, auch wenn mit sog. „ab-Preisen“ geworben wird.

   

LG Hamburg 20.12.2006 Gepäckgebühren Die Werbung mit einem niedrigen Flugpreis "einschließlich Steuern & Gebühren" ist irreführend, wenn Gepäckgebühren von bis zu 7 Euro pro Gepäckstück und Flug zusätzlich erhoben werden.

   

LG Berlin 03.08.2005 Kreditkartengebühr Kann der Reisende einen Flug über das Internet nur bei Zahlung einer Kreditkarte buchen, und wird dafür eine Kreditkartengebühr erhoben, so muss diese bei Werbung als Preisbestandteil in den Endpreis mit eingerechnet werden.

   

OLG Hamburg 30.09.2004 Preisvergleich Eine Fluggesellschaft darf die Preise ihres abgelegenen Flughafens nicht mit den Flugpreisen des zentral belegenen Flughafens vergleichen ohne in der Werbung zugleich auf die abgelegene Lage und Erreichbarkeit des abgelegenen Flughafens hinzuweisen.

   

LG Frankfurt 07.03.2003 Gepäckverspätung 1. Eine Gepäckverspätung alleine beim Inlandflug begründet keine Schadensersatzpflicht der Fluggesellschaft. 2. Die in Allgemeinen Beförderungsbedingungen enthaltene Beschränkung der Haftung des Luftfrachtführers für Folgeschäden auf Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit stellt keine unangemessene Benachteiligung des Fluggastes dar. 3. Geschäftlich reisende Vielflieger sind „Unternehmer“, so dass zur Einbeziehung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen eine stillschweigend erklärte Willensübereinstimmung ausreicht, die in dem Erwerb des Flugscheins liegt

   

OLG Köln 05.03.1999 Flugpreiswerbung Im Flugpreis müssen alle Gebühren enthalten sein.

   


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B O O K M A R K S 


U R H E B E R R E C H T 

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Urteil LG Frankfurt aM 18.02.2013 Vulkansche