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Urteil AG München 21.02.2013 Strandlage

A L L G E M E I N E S   L E B E N S R I S I K O 

Einkaufsmöglichkeiten | direkte Strandlage | Informationspflichten|Minimarkt|

§ 651 d BGB

Leitsätze
1. Bei 250m Entfernung des Ersatzhotels zur versprochenen direkten Strandlage ist der Reisepreis um 5% zu mindern.
2. Bei einem gebuchten Wohn/Schlaf-Studie besteht kein Minderungsanspruch bei 2 Räumen im Ersatzhotel.
3. Wird dem Reisenden erst bei Ankunft mitgeteilt, dass die gebuchte Unterkunft überbucht sind, liegt der Reisemangel der Informationspflichtverletzung vorliegt, für den eine Minderungsquote von 15% angemessen ist.

Ein griechischer Minimarkt statt eines Supermarkts berechtigt zum Schadenersatzanspruch in Höhe der Hälfte der angefallenen Verpflegungskosten (WB)

Gericht: AG München 21.02.2013 - 244 C 15777/12
Quelle: http://www.schweizer.eu/bibliothek/urteile/index.html?id=15953
Bestellnr.: 651d210220131

Sachverhalt
(…)Die Klägerin macht gegen die Beklagte Minderungs- und Schadenersatzansprüche aus einem Reisevertrag geltend.

Die Klägerin buchte am 16.07.2010 über ... bei der Beklagten für sich und ihre zwei Töchter für den Zeitraum vom 07.08.2010 bis 21.08.2010 ein Appartement in den Studios Irini auf der Insel Korfu zum Preis von 2.008,00 €. Bei Buchung buchte die Klägerin zugleich sog. rail-and-fly-Tickets für alle drei Personen mit. Am 21.07.2010 erhielt die Klägerin eine e-Mail von ... in der mitgeteilt wurde, dass die gebuchte Reise überbucht sei. Ein erfolgtes Alternativangebot nahm die Klägerin nicht an.

Am 21.08.2010 buchte die Klägerin sodann bei der Beklagten für den genannten Zeitraum die Unterkunft Aristidis Studios. Die Unterkunft bestand aus einem Raum. Von den vorhandenen zwei Kochfeldern funktionierte lediglich eines.

Unbedingte Buchungsvoraussetzung der Klägerin war jeweils die direkte Strandlage sowie nahegelegenen Einkaufsmöglichkeiten.

Da die am 21.08.2010 gebuchte Reise rail-and-fly-Tickets nicht enthielt, entstanden für die Klägerin durch die zu lösenden Fahrkarten Mehraufwendungen in Höhe von 318,00 €.

Am 07.08.2010 erreichte die Klägerin das Reiseziel und sie wurde vereinbarungsgemäß von einem Fahrer abgeholt, der die Klägerin und ihre Töchter jedoch nicht wie gebucht zu der Unterkunft Aristidis Studios, sondern zum Studio Angeliki am anderen Ende der Insel fuhr. Die Klägerin widersprach sofort der anderen Unterbringung. Der Reiseleiter teilte der Klägerin mit, die Änderungen seien abgestimmt und war für die Klägerin im Übrigen nicht mehr erreichbar.

Die Unterkunft, das Studio Angeliki hatte keine direkte Strandlage.

Nach Urlaubsende mache die Klägerin mit Schreiben vom 25.08.2010 den ihr entstandenen Schaden gegenüber der Beklagten geltend.

Die Klägerin behauptet, sie habe eine Unterkunft mit 2 Räumen gebucht. Die Klägerin behauptet, der Strand sei gut 10 Minuten, mindestens ein bis zwei Kilometer entfernt gewesen, Lebensmittelläden seien in der Nähe nicht vorhanden gewesen. Beim ca. 30 Minuten entfernten Lebensmittelladen habe es sich nur um einen Notlebensmittelladen gehandelt. Da mangels Einkaufsmöglichkeiten eine eigene Verpflegung wie geplant nicht möglich gewesen sei, seien die Klägerin und ihre Töchter gezwungen gewesen, alle drei Mahlzeiten in einem der nahegelegenen Restaurants einzunehmen. Hierdurch seien Kosten in Höhe von ca. 70,00 € pro Tag verursacht worden, mithin in Höhe von insgesamt 980,00 €. Abzüglich der Verpflegungskosten, die für die Klägerin und ihre Töchter ohnehin angefallen wären, seien damit zusätzliche Kosten mit hälftigem Wert von 490,00 € angefallen.

Zunächst begehrte die Klägerin einen Betrag in Höhe von 2.510,00 €, mit Schriftsatz vom 15.08.2012 erfolgte teilweise Klagerücknahme, so dass nach Säumnis der Beklagten im Termin vom 31.07.2012 am 23.08.2012 ein Versäumnisurteil erging, wonach die Beklagte verurteilt wurde, an die Klägerin 1.711,60 € nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit dem 26.09.2010 sowie Nebenforderungen in Höhe von 229,55 nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit 28.06.2012, sowie Kosten für einen Handelsregisterauszug in Höhe von 9,00 € zu bezahlen.

Gegen das der Beklagten am 03.09.2012 zugestellte Versäumnisurteil legte die Beklagte am 14.09.2012 Einspruch ein.

Die Klägerin ist der Auffassung, aufgrund der Informationspflichtverletzung der Beklagten bestehe ein Anspruch in Höhe von 15% des Reisepreises.

Die Klägerin beantragte zuletzt,

das Versäumnisurteil aufrechtzuerhalten,

Die Beklagte beantragte zuletzt,

das Versäumnisurteil aufzuheben und die Klage abzuweisen.

Die Beklagte behauptet, der Strand befinde sich 250 Meter entfernt von der Unterbringung. In 800 Metern Entfernung befinde sich ein Minimarkt/Supermarkt.

Die Beklagte ist deshalb der Auffassung, es wäre nicht nötig gewesen, 490,00 € an Restaurantrechnungen zu produzieren. Stattdessen hätte man sich mit vertretbare Aufwand selbst versorgen können.

Ergänzend wird Bezug genommen auf sämtliche Schriftsätze der Parteien nebst Anlagen, die bis 12.02.2013 bei Gericht eingingen, sowie die Protokolle der mündlichen Verhandlungen vom 31.07.2012 und 08.01.2013.

Entscheidungsgründe
siehe Quelle



 

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