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Bahnbeförderung VO EG 1371/2007:



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Bahnbeförderung

R E C H T   D E R   B A H N B E F Ö R D E R U N G 

Die Rechte der Bahnbeförderung in Deutschland sind in der Fahrgastrechteverordnung (EG) Nr. 1371/2007 geregelt.
Wird eine Bahnbeförderung mit mindestens einer weiteren touristischen Dienstleistung verkauft, handelt es sich jedoch um eine Bahnreise i. S. §§651a-j BGB.

Ansprechpartner bei einer Bahnbeförderung ist das Bahnbeförderungsunternehmen, in der Regel die Deutsche Bahn AG oder eine ihrer Töchter.
Ansprechpartner bei einer Bahnreise ist der Reiseveranstalter.

Selbst die Bahn spricht auf bahn.de von "Bahnreisen", obwohl die Bahn in der Regel nur nur "Bahnbeförderungen" verkauft.


 

Bahnfahrt© pucci raf - Fotolia.jpg


A N S P R U C H   A U F   E N T S C H Ä D I G U N G   B E I   B A H N V E R S P Ä T U N G 

FERNVERKEHR
ab einer Stunde 25 % des Fahrpreises
ab zwei Stunden 50 % des Fahrpreises
bei mehr als einer Stunde Mahlzeiten und Erfrischungen falls verfügbar
bei mehr als einer Stunde Erstattung der Übernachtungskosten inkl. Transfer (Hotel, Taxi) wenn erforderlich
bei mehr als einer Stunde absehbarer Verspätung vor Reiseantritt: Wahl zwischen voller Fahrpreiserstattung oder späterer Zugfahrt unter vergleichbaren Beförderungsbedingungen, gegebenenfalls auch mit geänderter Streckenführung.
Fahrgastrechte gelten auch bei IC-Bussen des DB Fernverkehrs
NAHVERKEHR
ab 20 Minuten Verspätung Benutzung eines anderen auch höherwertigen Zuges
zwischen 0 und 5 Uhr oder bei Ausfall des fahrplanmäßig letzten Zuges des Tages Kosten­erstattung bis max. 80 Euro für die Nutzung von Bus oder Taxi
IhreAnsprüche aus der Bahnbeförderung melden Sie mit der Anspruchsanmeldung Bahnbeförderung an.
Wenn Ihnen das Herunterladen zu schwierig ist, können Sie auch für 3€ mit einem Klick die Versandart E-Mail zusätzlich bestellen.

höhere Gewalt
auch bei höherer Gewalt besteht Anspruch auf teilweise Fahrpreiserstattung, d.h bei Unwetter, Streikauswirkungen, polizeilichen Ermittlungen, Personen im Gleis, Notarzteinsatz, Unfall im Gleis, Selbstmöder, hat der EuGH am 26.09.2013 (C-509/11) entschieden.

A N K L I C K E N 

Kostenerstattung Bahnbeförderung


B I S   8 0 €   E N T S C H Ä D I G U N G   W E R D E N   S O F O R T   E R S T A T T E T 

Bei einer planmäßigen Ankunftszeit zwischen 0 und 5 Uhr und einer erwarteten Ankunftsverspätung von mindestens 60 Minuten am Zielbahnhof darf der Fahrgast ein anderes Verkehrsmittel, wie Bus oder Taxi verwenden. Die dafür entstehenden Kosten bis zu 80€ werden mit dem Musterbrief Kostenerstattung Bahnbeförderung erstattet.
Die dafür entstehenden Kosten bis zu 80€ werden aufgrund der Angaben im Fahrgastrechte-Formular sofort nach Vorlage des Formulars und der Originalfahrtkarte in einem DB Reisezentrum erstattet. Das Fahrgastrechte-Formular erhalten Sie beim Zugbegleiter, an der DB-Information, in den DB-Reisezentren oder von www.bahn.de/fahrgastrechte.

Die Bahnverspätung muss vom Zugbegleiter (Schaffner) mit einem Zangenabdruck bestätigt werden. Auch an der DB-Information oder in den DB-Reisezentren werden die Verspätungen auf dem Formular quittiert, sobald die entsprechenden Daten dort einsehbar sind. Der Zangenabdruck des Schaffners ist also schneller und einfacher.

Will der Fahrgast nur eine Kopie des Fahrtscheins einreichen, hat er keine Bestätigung der Verspätung oder Hotel- oder Taxikosten, so darf sich der Fahrgast an das Servicecenter Fahrgastrechte 60647 Frankfurt wenden. Nur dort kann er innerhalb eines Jahres die zusätzlichen Hotel- oder Taxi-Kosten geltend machen, die ihm zusätzlich durch die Verspätung entstanden sind.


A N S P R U C H S A N M E L D U N G   F Ü R   F A H R T K O S T E N   Ü B E R   8 0 € 

Auch die Kosten über 80€, z.B. für eine Taxifahrt und Hotelübernachtung , können mit mit einer Kostenerstattung Bahnbeförderung geltend gemacht werden, die Sie nach PayPal-Zahlung downloaden können. Andere Ansprüche aus der Bahnbeförderung melden Sie mit der Anspruchsanmeldung Bahnbeförderung an, die Sie nach PayPal-Zahlung downloaden können. Alle erforderlichen Einzelheiten stehen in der Anspruchsmeldung.
Die Erstattung kann dann etwas länger dauern.

Sollten Sie mit der Entscheidung nicht einverstanden sein, können Sie sich an das
Servicecenter Fahrgastrechte
Bahn AG
60647 Frankfurt

wenden.

Sind Sie auch mit dessen Entscheidung nicht einverstanden, wenden Sie sich an die
Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (söp)
Fasanenstraße 81
10623 Berlin

oder beauftragen Sie einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens.


F A H R G A S T R E C H T E   B E I   S T R E I K 

Treten Fahrgäste bei Streiks wegen Zugausfällen oder zu erwartenden Verspätungen von mehr als einer Stunde die Reise mit dem Zug nicht an, können sie die Fahrkarte zurückgeben und sich dafür den vollen Fahrpreis inklusive Reservierungskosten erstatten lassen.
Wer die Reise trotz Streik durchführt und mindestens 60 Minuten verspätet sein Fahrtziel erreicht, der kann einen Anspruch auf eine Verspätungsentschädigung haben. Im Falle eines Streiks ist das Bahnunternehmen jedoch ausnahmsweise von der Zahlung einer Verspätungsentschädigung befreit, wenn die streikbedingte Verspätung für das Bahnunternehmen unvermeidbar war. Ob dies im Einzelfall zutrifft, muss anhand der individuellen Umstände eines jeden Streiks geklärt werden und lässt sich pauschal nicht beantworten. Kann sich z.B. ein Bahnunternehmen nicht rechtzeitig auf die Auswirkungen des Streiks einstellen, so sind streikbedingte Verspätungen unvermeidbar.
Wenn das Bahnunternehmen eine Verspätungsentschädigung ablehnt, können sich Reisende an die söp Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr wenden, die den Fall prüft und ggf. auch eine einvernehmliche Lösung zwischen Reisenden und Bahnunternehmen auf dem Kulanzweg erreichen kann.


R E C H T E   D E R   F A H R G Ä S T E   M I T   E I N G E S C H R Ä N K T E R   M O B I L I T Ä T 

Für Fahrgäste mit eingeschränkter Mobilität, also Behinderte, enthalten Artikel 20 ff. der Fahrgastrechteverordnung besondere Regelungen. Bei rechtzeitiger Anmeldung, d.h. mindestens 48 Stunden vor dem Zeitpunkt, zu dem die Hilfeleistung benötigt wird, erhalten Fahrgäste mit Behinderung oder eingeschränkter Mobilität u.a.
Hilfeleistung beim Um-, Ein- und Aussteigen an mit Personal ausgestatteten Bahnhöfen
leicht zugängliche Informationen über die nächstgelegenen mit Personal ausgestatteten Bahnhöfe, über direkt verfügbare Hilfeleistungen an nicht mit Personal ausgestatteten Bahnhöfen und über die Ausstattung der Fahrzeuge, z.B. mit behindertengerechter Toilette
Hilfeleistung im Zug zu Dienstleistungen sowie
Entschädigung bei Verlust oder Beschädigung von Mobilitätshilfen oder sonstigen speziellen Ausrüstungen.

K E I N E   H A F T U N G   D E R   B A H N 

bei eigenem Verschulden des Fahrgastes
bei außerhalb des Bahnbetriebs unabwendbaren Umständen
bei Verspätungen durch U-Bahnen, Bussen, Taxi, Schiffen, da es keine Bahnverkehrsleistungen sind
bei einigen Verkehrsverbünden. Die gültigen Regelungen sind beim Verkehrsverbund zu erfragen
wenn die Bahn vor dem Kauf der Fahrkarte über die Verspätungen informiert hat
wenn die Verspätungen bereits in Ländern ausserhalb des EG-Vertags eingetreten sind

H A F T U N G S B E S C H R Ä N K U N G E N   B E I   B A H N B E F Ö R D E R U N G E N 

bei Gepäckbeschädigung leistet die Bahn Schadensersatz bis zu einer Höchstgrenze von 1 400 Rechnungseinheiten für jeden Reisenden (Artikel 34 VO 1371/2007).
bei Gepäckverspätung bis zu 14 Rechnungseinheiten pro Tag (Artikel 43 VO 1371/2007).

V E R J Ä H R U N G   B A H N B E F Ö R D E R U N G 

Alle Ansprüche aus Verspätung der Bahnbeförderungen müssen innerhalb eines Jahres nach Ablauf der Gültigkeit der Fahrkarte geltend gemacht werden.


S C H L I C H T U N G S S T E L L E   F Ü R   D E N   Ö F F E N T .   P E R S O N E N V E R K E H R 

Die Schlichtungsstelle für den Öffentlichen Personenverkehr SÖP hilfe bei Auseinandersetzungen mit der Deutschen Bahn und anderen Bahnunternehmen.
Über ein Online Beschwerdeformular kann man sich kostenlos an die SÖP wenden.

Bei Streitigkeiten von Reisenden zu Fahrgastrechten innerhalb Europs hilft das Europäische Verbraucherschutzzentrum EVZ in Kehl weiter.
Im Jahre 2011 gingen rund 1 Million Entschädigungsanträge bei der Bahn ein. Nur ca. 2.500 Fälle landeten 2011 bei der Schlichtungsstelle SÖP; 3750 im Jahre 2013. Das Gesetz wurde also befolgt.
Im Bereich des Bahnverkehrs ist die söp gegenwärtig für 99 % der Fernreisenden und für 95 % der Reisenden im Regionalverkehr der geeignete Ansprechpartner.


U R T E I L E   Z U R   B A H N B E F Ö R D E R U N G 

Hier können Sie die Leitsätze der Urteile zur Bahnbeförderung ohne weitere Leistungen und zur Bahngastrechteverordnung einsehen. Gegen Kostenersatz erhalten Sie vollständige Urteilstexte soweit vorhanden.

Nach dem Anklicken eines Urteils wird der Leitsatz angezeigt. Soweit vorhanden können Sie den Sachverhalt einsehen.
Die Entscheidungsgründe erhalten Sie per E-Mail nach der Bestellung gegen Kostenersatz oder im folgenden per Link.

- OLG Düsseldorf 06.09.2006 keine Einsteigehilfe

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U R T E I L E   F I N D E N 

Stichwort
Gericht
Urteilsdatum TT.MM.JJJJ
Aktenzeichen
Produkt-ID
 

U R T E I L E   Z U R   B A H N B E F Ö R D E R U N G 

Urteil EuGH 26.09.2013 höhere Gewalt Bahnreisende haben auch bei "höherer Gewalt" Anspruch auf Fahrpreiserstattung
0,00 EUR (incl. 19% USt. siehe Versand)

   

Urteil VG Köln 18.01.2013 Informationspflicht Auf allen Bahnhöfen besteht aktive Informationspflicht bei Zugausfällen und Zugverspätungen
2,95 EUR (incl. 19% USt. siehe Versand)

   

LG Frankfurt 31.12.2008 Bahnverspätung Bahnverspätung über 2 Stunden Wenn die Bahn als Erfüllungsgehilfe des Reiseveranstaltersauftritt...
0,00 EUR (incl. 19% USt. siehe Versand)

   

AG Berlin-Tiergarten 24.07.2007 Kaffee verschütten 1. Das unverschuldete Verschütten des Kaffees während der Bahnfahrt durch den Zugbegleiter auf einen Bahnreisenden ist ein Betriebsunfall i.S. des § 1 HaftpflG...
0,00 EUR (incl. 19% USt. siehe Versand)

   

OLG Düsseldorf 06.09.2006 keine Einsteigehilfe Es ist der Bahn nicht zuzumuten, dass sie ausreichend Personal an den Bahnsteigen für Hilfeleistungen bei Einsteigen zur Verfügung stellt. Die Vorsorge hierfür obliegt der Geschädigten.
2,95 EUR (incl. 19% USt. siehe Versand)

   


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B O O K M A R K S 


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Flugabfertigung mit Busbeförderung

Datum der letzten Änderung

G Ü N S T I S T E   B A H N P R E I S E 

Was ist am günstigsten?
Einzelfahrschein, Wochenkarte, Monatskarte, Jahreskarte mit oder ohne welche Bahncard25,50,100?

Eine Antwort ergibt sch aus einem zeitaufwendigen Vergleich der Preise auf bahn.de z.B. in Excel unter Berücksichigung folgender Variablen für die Fahrten von Bahnhof A nach Bahnhof B und zurück.
1. Häufigkeit der Fahrten pro Tag, pro Woche, pro Monat.
2. Fahrten 1. Klasse oder 2. Klasse
3. Kosten des Einzelfahrscheins ohne und mit Bahncard 25 oder Bahncard 50
4. Kosten der Wochenkarte
5. Kosten der Monatskarte
6. Kosten der Jahreskarte mit Einmalbetraqg oder im Abo
7. Jahreskosten der Bahncard25, Bahncard50, Bahncard100 mit den speziellen Rabatten.

Interessanterweise ist bei unreglmäßigen Fahrten die Buchung der Einzelfahrtscheine als Onlineticket mit einer Bahncard50 zwar zeitaufwändig, aber am billigsten.
Die Kosten für den Bus sind übrigens nicht bei allen Verkehrsverbünden im Preis der Bahn enthalten.
Im Herbst 2015 will die Bahn ein neues billigeres Preissystem herausbringen. Bis dahin auf jeden Fall Einzelfahrtscheine nehmen.


Urteil EuGH 26.09.2013 höhere Gewalt